unterwegs // ein luftwechsel der empfänglichkeit

Hier ein paar Notizen von einer Reise quer durch Spanien, eruptiv und kontemplativ, verletzlich und irisierend:

…Du siehst gut aus, anders…und doch du. Ein weiteres du aus deinem Spektrum. Der Himmel wird übermächtig, auf einmal, überwichtig. Sein Gesichtsausdruck lässt die nächsten Stunden, die nächste Nacht vermuten, auch wenn wir noch nicht wissen wo und wie wir sie verbringen. 

Unterwegs, auf Reisen zu schreiben ist eine Begegnung mit einem weiteren Ich aus meinem Spektrum. Nirgends auf Dauer, nirgends zu hause. Nirgends zugehörig und doch: Lesen die Menschen mein Gesicht, wie ich den Himmel. Manchmal, falls wir uns wirklich treffen. So wie der Sturm der uns traf und heftig nahm letzte Nacht – unschuldig zwar, doch elementar.

Gib uns mehr ‚Selbst‘ das gehalten ist, um dieses Gefühl ewig weiter fließen lassen und es in einen Rhythmus zu überführen, das das rationale Denken transzendiert…vielleicht in eine künstlerische Intelligenz?

Der Himmel ist dunkel und voller Wolken. Check in. Check out. Einsteigen, aussteigen. Ein vertrauter Klang. Der Klang des unterwegs seins, des Reisens, des Brennens – im Austausch von Präsenz und Selbst.


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